Letzter Einsatz: Verkehrsunfall (22. Februar - Bettemburg)
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Technik

HTLF 1 - Technische Rettung aus PKW


Das Einsatzzentrum Bettemburg verfügt im HTLF1 sowie HTLF2 Geräte zum Befreien von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen. Der Rettungsspreizer ist das klassische Gerät zum Öffnen von verkeilten Fahrzeugtüren. Die Rettungsschere wird z.B zum Abtrennen von Fahrzeugtüren oder Fahrzeugdächern benutzt. Mit dem Hydraulikzylinder lassen sich eingeklemmte Personen aus ihrem Fahrzeug befreien, in dem z.B. das Armaturenbrett nach vorne gedrückt werden kann und so der Fußraum erweitert wird.

Ein ganz besonderes Gerät ist das oft als "Pedalschneider" bezeichnete hydraulische Schneidegerät. Mit diesem Gerät ist es möglich nahezu spannungsfrei Metall zu durchtrennen. Es wird u.a dazu benutzt Brems- und Gaspedale zu durchtrennen, wenn nach schweren Unfällen Personen mit ihren Füßen darunter eingeklemmt sind. Das Einsatzspektrum dieses Schneidgerätes ist nicht nur auf Einsätze bei Verkehrsunfällen beschränkt, sondern kommt z.B. auch bei Unfällen auf Baustellen zum Einsatz, wenn es darum geht kleinere Teile zu durchtrennen.

Die Rettungsschere, der Rettungsspreizer, die Hydraulikzylinder und der "Pedalschneider" werden über ein Hydraulikaggregat gesteuert. Zusätzlich gibt es noch das "Kombi-Gerät", welches sowohl als Rettungsschere, wie auch als Rettungsspreizer eingesetzt werden kann.

Ebenfalls dazu gehört ein "Glas-Management-Koffer", welcher Material zur Durchtrennung und Sicherung von Fahrzeugscheiben enthält.

Technische Daten:

max. Kraft Rettungszylinder: 112 kN (11,5t)
max. Kraft Rettungsspreizer: 1010 kN (103t)
max. Kraft Rettungsschere: 1251 kN (127,5t)
max. Kraft Pedalschneider: 165 kN (16,8t)

HTLF 1 - Notfallmaterial
Im HTLF1 wurden verschiedene Geräte installiert, um bei Notfällen schon vor Eintreffen des Rettungsdienstes erweiterte Erste-Hilfe Maßnahmen einleiten zu können. Im hinteren Teil der Kabine sind ein Notfallrucksack mit Sauerstoff sowie ein halb-automatischer Defibrillator und eine mobile Absaugeinheit installiert. So können wertvolle Minuten gewonnen werden.
HTLF 1- Haspel
Am Heck des HTLF1 sind zwei abnehmbare Haspel montiert. Während ein Haspel zur Verkehrssicherung genutzt wird, kann der zweite Haspel zum Aufbau einer Wasserversorgung zum Fahrzeug genutzt werden. Er enthält neben B-Schläuchen auch einen Unterflurhydranten sowie einen Hydrantschlüssel. Beide Haspel lassen sich problemlos von einer Person bedienen.
HTLF 1 - Stromaggregat
Im HTLF1 ist ein Eisemann Kraftstromerzeuger Typ BSKA 13EV mit einer Nutzleistung von 10,4 kW integriert. Dieser wird zum Betrieb vom Hydraulikaggregat sowie von den Scheinwerfern genutzt. Außerdem werden einige Geräte, wie z.B. der Trennschleifer, elektrisch betrieben. Das Gerät kann aus dem Fahrzeug entnommen werden um außerhalb des Fahrzeugs eingesetzt werden zu können.
HTLF 1 - Seilwinde

Eine Seilwinde vom Typ "Warn M12000" ist an der Front des HTLF 1 angebracht.

Technische Daten:

* Zugkraft: 5.400 kg
* Seillänge: 38 m x 10 mm
* Gewicht: 62 kg

Die Winde wird dazu genutzt um z.B. Fahrzeuge oder Bäume von der Straße ziehen zu können, oder um ggf. Fahrzeuge zu sichern.

TMF 23/12 - Powermoon

Am Korb des TMF 23/12 wurde in Eigenregie eine Halterung zur Befestigung des Powermoon angebracht. Der Powermoon dient zur Beleuchtung größerer Flächen und ermöglicht dabei eine Tageslicht-ähnliche Sicht ohne Einsatzkräfte zu blenden
GW-L2 - Peli 9460

Das Peli 9460 Remote Area Lighting System (Beleuchtungssystem für abgelegene Gebiete) umfasst zwei LED Leuchtköpfe, zwei Masten, zwei plombierte 12V Säurebatterien und ein Batterieladegerät. Beide Leuchtköpfe bieten gemeinsam eine maximale Leistung von 6000 Lumen über den Zeitraum von 7 Stunden. Die Masten können auf eine Höhe von 2 m ausgefahren werden

Sie wird zur Ausleuchtung der Einsatzstelle genutzt und wird im GW-L2 untergebracht werden.

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